CVHM Mülheim - Christlicher Verein Junger Menschen

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Partnerschaft CVJM Nürnberg zum YMCA China


Auf der Weltratstagung 2010 in Hongkong ist der Beschluss gefasst worden, dass zwischen YMCA Hongkong (von 1901) in Kooperation mit dem YMCA Guangzhou (von 1909) und dem CVJM Nürnberg eine Partnerschaft einzugehen. Unterstützt wird das mit Hilfe des „Globel Operation Plan“ des YMCA Weltbundes.

In der VR China gibt es zehn YMCA‘s und zwei in Hongkong. Der erste Verein wurde 1895 in Tianjin (der Hafen von Peking) gegründet. Die Millionenstädte Hongkong und Guangzhou liegen in Süden des Landes und liegen ca. 140 km auseinander und sind mit einer Schnellzugstrecke verbunden.

Die Ziele dieser Partnerschaft soll das Kennenlernen und Verständnis zwischen den Vereinen fördern, Austausch der aktiven Arbeit und wechselseitiger Austausch der Jugendleiter. Ebenso soll die Art und Weise verstanden werden, wie man den christlichen Glauben in der jeweiligen Kultur bekennt und praktiziert.

Ab Mai 2011 fanden mehrere Delegationsbesuche, Jugendleiterkonferenzen und Jugendaustausche statt.

Erwähnen möchte ich auch die Rumänieneinsätze mit deutschen und chinesischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Zur Zeit befinden fünf junge Menschen in Hongkong und Guangzhou. Ab September 2017 kommt eine chinesische Volontärin nach Deutschland.

Ich habe im Vorfeld mit Albrecht Kaul telefoniert und fragte, wie der Glaube im YMCA vermittelt wird.

Als Antwort gab er mir, im YMCA nicht so stark, der überwiegende Teil übernimmt daher die christlichen Kirchen. Der YMCA gibt den jungen Menschen eine Lebenshilfe in der rasenden Entwicklung in Staat und Gesellschaft. Vor etwa 40 Jahren gab es in China fünf Millionen Christen, heute sind es 130 Millionen.


Meine Quellen: www.cvjm-nuernberg.de und www.albrechtkaul.de (Chinabeauftragter

des CVJM Deutschlands)


Ihr / Euer Uli Kleinsteinberg

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Ein neuer News-Letter ist da ! Bitte  HIER  klicken.

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Rundbrief der Familie Mally aus Peru !

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CVJM weltweit

 

Am 29. Oktober habe ich mich auf den Weg nach Kassel

gemacht, wo sich die „AG-weltweit-Freundeskreis-Ini”

zu ihrem jährlichen Treffen, diesmal im CVJM- Ortsverein

traf.Das ist für uns der sogenannte „lange Samstag“ von 11 bis 17 Uhr. Anwesend waren allerdings nur zehn Personen aus den Vereinen Essen, Bielefeld, Gießen, Kassel, Mülheim, sowie Wolfgang Steigmeier als Vertreter der AG-Geschäftsstelle und zeitweise eine „Incoming-Voluntärin“ aus Peru, die zurzeit im CVJM Kassel ist. Diese Zusammenkunft dient dazu, dass wir Neuigkeiten von den Partnerländern der AG der CVJM, aber auch Neues aus der AG und dem CVJM-Gesamtverband erfahren. Wir berichteten von der weltweit-Arbeit in unseren Vereinen und es wurde berichtet und Bilder gezeigt von der Begegnungsreise nach Peru im April. 

Am 23./24. September fand ein AG-weltweit-Perspektivtreffen der weltweit-Verantwortlichen statt. Aus dem vor- liegenden Protokoll entnehme ich: Es gibt Partnerschaften unter den Ortsvereinen  (z. B. CVJM München mit dem YMCA Bogota), die AG-Partnerschaft (z. B. nach Peru) oder zu einer Region (z. B. zur Westernzone in Nigeria).

Es wurden Punkte zusammengetragen für das gemeinsame Verständnis der unterschiedlichen Partnerschaften (z. B. Partnerschaft auf Augenhöhe, ganzheitlich – missionarisch und diakonisch).

Es gibt unterschiedliche Formate um die weltweite Arbeit in die Fläche zu tragen, wie z. B. Kurzzeiteinsätze oder weltweit-Wochenenden. Nun sollen weitere Formate für Junge Erwachse und deren Leitungs-kräfte entwickelt werden.

Abseits der Tagesordnung sprachen wir auch über die Flüchtlingsarbeit in unseren CVJMs und über die Voraussetzungen –  wie Wohnbedingungen, Begleitung, Finanzierung – für Aufnahme von „Incoming-Voluntären“ in den Ortsvereinen.

Viele weitere Informationen erhalten  wir über die Pflugschar, die bei uns im Verein ausliegt.

 

Ihr / Euer

Uli Kleinsteinberg

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Einladung

 

Am Mittwoch, den 5. Oktober möchte ich alle Interessierten zu einem CVJM-weltweit-Abend einladen.

Der Abend beginnt um 19.30 Uhr und endet gegen 21.00 Uhr.

Ich werde von meiner Begegnungsreise nach Peru, die im April stattfand, in Wort und Bild berichten. Ebenfalls werde ich meine Gastgeschenke und Anschauungsmaterial mitbringen.

 

Ich freue mich auf Ihr und Euer Kommen.                                                    

 

Ihr / Euer   Uli Kleinsteinberg

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  Begegnungsreise Peru 2016

 

  Fahrt nach Azpitia..

 

  Der 14.04.2016 stand unter dem Motto „Tag der

  Dankbarkeit“. Gegen 8 Uhr holte uns ein Bus, in dem

  schon die Hauptamtlichen und Freunde des YMCA

  saßen, von unserem Hostel ab. Der Weg führte uns

  75 km in südlicher Richtung über die Panamericana

  nach Azpitia. Unterwegs machen wir noch eine kurze

  Rast um das „zweite“ Frühstück einzunehmen. Gegen

  Mittag waren wir angekommen und machten einen

  Rundgang über das YMCA Gelände. Dies ist wie eine

  Oase zwischen dem ganzen Braun der

  Andenausläufer.

  Zu dem Arenal gehört das Hotel „El Maroyal“, ein

  Verpflegungshaus und Unterkünfte für etwa 30

  Personen. Hier können sich Firmen, Schulklassen,

  Gruppen, auch YMCA-Mitarbeiter unter Anleitung 

  auf dem Gebiet der Erlebnispädagogik betätigen. Zu

  den teambildenen Aktionen gehören u. a. der Bau von

  Flößen und Steinöfen, aber auch das Schießen mit

  Pfeil und Bogen. Wir hatten die Gelegenheit so etwas

  auszuprobieren.

  Der Klettergarten entstand 2010 vom CVJM Karlsruhe

  und in Zusammenarbeit mit dem Institut für

  Erlebnispädagogik (angeschlossen an die CVJM

  Hochschule in Kassel). Die Unterkünfte wurden 2001

  mit Spendengelder der „AG der CVJM“ errichtet.

 

  Nach dem Mittagessen wurden vom 1. Vorsitzenden

  Dante Rolando Villalobos Ojeda und vom

  Generaksekretär Raul Sales Delgado des YMCA Peru

  goldene Medalien mit dem CVJM-Dreieck aus

  Dankbarkeit an Martin Meißner, an Karlheinz Walch  

  (1. Vorsitzender der AG) und an Daniel Botero

  (Referat Internationale Arbeit beim CVJM-GV)

  überreicht. Wir hatten die Gelegenheit genutzt unsere

  mitgebrachten Gastgeschenke an unsere

  Geschwister zu überreichen.

  Danach wurde auf einer Wiese noch symbolisch und

  gemeinschaftlich ein Baum gepflanzt, wobei Karlheinz

  dem YMCA Peru eine Einladung zum 100. Jahresfest

  der AG im Jahre 2019 aussprach. Gegen 16 Uhr

  fuhren wir zurück nach Lima. Auf dem Weg zur

  Autobahn, auf einer lehmigen, steinigen, hügeligen

  Piste konnten wir unsere Fahrt auf einmal nicht mehr

  fortsetzen. Quer zur Fahrtrichtung stand ein liegen gebliebener kleinerer LKW mit defekter Lenkung. Wir Männer des CVJM/YMCA und andere Einheimische haben den LKW durch schieben und drücken doch noch zur Seite bewegt, damit wir unsere Fahrt fortzusetzen konnten. Ich bin der Meinung, dass hier die Erlebnispädagogik in der Praxis umgesetzt wurde. Gegen 18 Uhr erreichten wir Lima und standen zeitweise wieder im Stau. Unserer Guide Wolfgang Steigmeier führte uns zum Stadtteil Magdalena, wo wir zum Tagesabschluss noch eine gemütliche Runde in einem Cafe hatten.

 

Ihr / Euer Uli Kleinsteinberg

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Besuch von Martin Barth

 

Am 27.01.2016 hatten wir Besuch von der AG-

Geschäftsstelle (AG = Arbeitsgemeinschaft der

CVJM in Deutschland). Nachdem Martin sich persönlich vorgestellt hatte und noch von der AG erzählte, kamen wir dann zum eigentlichen Thema des Weltweit-Abends.

Martin besuchte im letzen Jahr einige Partnerländer der AG. So war er in Indien, Weißrussland, Nigeria und Togo gewesen. Die Schwerpunkte des Besuches bei uns lag bei der Partnerschaft zum  YMCA Togo und YMCA Nigeria.

 

In Togo wird das landwirtschaftliche Projekt von einem togolesischen CVJM - Mitarbeiter fortgesetzt. Michael Trotzky ist nach drei Jahren nach Deutschland zurückgekehrt. Es ist ein Ausbildungsbetrieb und dient als Hilfe zur Selbsthilfe.

 

In Nigeria hat der Generalsekretär über den deutschen CVJM ein neues, gebrauchtes Dienstfahrzeug erhalten. Ende des letzten Jahres blieben die erhofften Druckaufträge für die Ausbildungsdruckerei aus. So übernahm die AG die fälligen Lohnkosten. Der Generalsekretär und der Präsident des YMCA Ibadan sind Teilnehmer bei der Führungskräftetagung der AG im März.

 

Martin beantwortete viele Fragen. Auch die Frage, was mit den Spenden geschieht konnte er ausführlich beantworten. 

 

Die etwa 25 Besucher haben an diesem Abend viel über die weltweite CVJM-Arbeit mitbekommen.

 

Weitere Infos findet Ihr in der neuen Pflugschar 01/2016 und im Projektheft 2016 „Aktion Hoffnungszeichen“. Beides liegt im CVJM Haus aus.

 

 

Euer Uli Kleinsteinberg

 

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Das Programm "weltwärts"

 

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst „weltwärts“ wurde 2008 durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen.

Die praktische Umsetzung erfolgt durch etwa 180 Hilfsorganisationen und Stiftungen

(z. B. CVJM), die in der Entwicklungshilfe tätig sind. Weltwärts ist ein Lerndienst, bei dem das gemeinsame interkulturelle Lernen im Mittelpunkt steht und ist in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft, Kultur und Menschenrechte tätig.

Die Freiwilligen sind in die Partnerorganisationen integriert und begleiten die Kolleginnen und Kollegen bei ihrer Arbeit; darüber hinaus übernehmen sie auch eigene Aufgaben.

Sie sammeln Auslandserfahrungen, vertiefen ihre Sprachkenntnisse und stärken ihre persönliche Kompetenz.

Die entsendende Organisation soll von den entwicklungspolitischen Themen und dem interkulturellen Austausch profitieren. In den Einsatzbereichen zu Hause sollen die Teilnehmenden die gemachten Erfahrungen und Sichtweisen mit einbringen.

Seit 2013 können auch junge Menschen aus den Partnerländern einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Deutschland leisten. Diese so genannte Süd-Nord-Komponente trägt dazu bei, dass der gleichberechtigte Austausch zwischen den Partnern gefördert und bestehende Partnerschaften weiter gestärkt werden.

Je nach Einsatzort können die Kosten für einen Volontäreinsatz bis zu 13.000 € betragen; das Programm „weltwärts“ vom BMZ übernimmt bis zu 75 % der Kosten.

Das gilt auch für Volontäre aus dem Ausland.

 

Was habe ich von einem Freiwilligen-dienst in einem

anderen Land ?

 

•          eine neue Perspektive gewinnen und andere Kulturen entdecken

 

•          die eigenen interkulturellen, sozialen, sprachlichen, fachlichen

           und entwicklungspolitischen Kompetenzen erweitern

 

•          neue Freunde gewinnen, den Horizont erweitern und lernen, sich selbst      

           nicht so wichtig zu nehmen

 

•          neue Erfahrungen mit Gott machen und im Glauben wachsen

 

•          einen einfachen Lebensstil einüben

 

•          Menschen in Not helfen und anderen etwas Gutes tun

 

•          neue internationale Impulse in die CVJM-Arbeit in Deutschland weitergeben

 

•          und vieles mehr …

 

Quellen und

weitere Infos dazu im

Internet unter :

 

www.bmz.de

www.cvjm.de

http://www.efef-weltwaerts.de

www.bmfsfj.de

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CVJM stellt Gästehaus für Flüchtlinge bereit !

 

Ab Ende November 2015 beherbergt der Christliche Verein Junger

Menschen (CVJM) heimatlose Menschen in Dassel (Niedersachsen).

 

Kassel, 16. September 2015 : Die Nachrichten über Flüchtlinge reißen nicht ab. Im Gegenteil. An jedem Tag wird es deutlicher, wie dringend weitere Unterkünfte angesichts der großen Flüchtlingsströme benötigt werden.

 

Der CVJM-Gesamtverband in Deutschland e. V. hat sich daher entschlossen, im CVJM-Gästehaus Solling in Dassel Flüchtlinge als Gäste aufzunehmen.

Das Haus soll als Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland dienen und ab Ende November, spätestens Anfang Dezember zur Verfügung stehen. Zurzeit laufen dazu die nötigen Absprachen mit dem Innenministerium aus Niedersachsen sowie die organisatorischen und inhaltlichen Vorbereitungen im CVJMHaus Solling.

Der CVJM in Deutschland reagiert damit entschlossen auf die gesamtgesellschaftliche Herausforderung zur Unterbringung von Flüchtlingen und nimmt sie als solche an.

 

„Die weltweite CVJM-Bewegung hat sich in ihrer Geschichte immer auch um Flüchtlinge und Kriegsgefangene gekümmert. Heimatlose Menschen gut aufzunehmen, ist uns daher ein großes Anliegen“,

erklärt Präses Karl-Heinz Stengel. „Unser Gästehaus im Solling ist dafür ein

guter Platz.“

Im Haus haben seit 1957 jedes Jahr tausende Menschen bei Seminaren und Veranstaltungen Gastfreundschaft erfahren.

Es diente bereits nach dem Zweiten Weltkrieg als Heimkehrerlager. Nun wird es erneut ein Ort der Zuflucht für Menschen, die notgedrungen ihre Heimat verlassen mussten.

Der CVJM in Deutschland setzt damit ein Zeichen und leistet einen Beitrag für eine offene, gelebte und praktizierte Willkommenskultur.

 

Aktuell ist die Unterbringung von 220 Flüchtlingen als Gäste bis Ende 2016, mit der Option auf Verlängerung bis Ende 2017, geplant.

 

Kontakt für Rückfragen:

Referat Kommunikation

Nathanael Volke

Leiter des Referats Kommunikation

Telefon: 0561 3087-249

E-Mail: volke(a)cvjm.de

 

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CVJM WELTWEIT

 

Besuchsreise von Olli Mally

 

Am 20.05.15 besuchte uns Olli Mally in unserem CVJM. Er ist seit 1,5 Jahren der neue Sekretär für intern. Beziehungen im YMCA Lima / Peru. Mit ihm sind seine Frau Barbara und die Kinder Lea und Joshua und ein Hund dort. Er stellte uns in Wort und Bild das Land und seine Arbeit vor.

 

Zuerst zeigt er uns Bilder von Lima und dem großen Vereinshaus. Der YMCA wird in diesem Jahr 95 Jahre alt und hat ein großes Kurs- und Sportangebot z. B. Schwimmunterricht, Klettergarten. Die erzielten Überschüsse werden dann für die soziale und missionarische Arbeit in mehreren Armenvierteln eingesetzt. Dazu zeigte er uns eine Übersichtskarte von Lima, wo farblich die Armenviertel eingezeichnet waren. Er stellte uns die Arbeitsfelder des YMCA vor und auch die Verantwortlichen des großes Vereins. Auch hat Olli seine Arbeitsfelder, wobei die Volontärbetreuung etwa ein Drittel seiner Arbeitszeit einnimmt. Jährlich gehen ca. 10 junge Menschen nach Peru und werden auf drei Standorte verteilt.

 

Er nahm uns mit auf einige private Ausflugsreisen durch das Land und zeigte uns schöne Landschaftsaufnahmen. Auch Bilder von peruanischen Speisen bekamen wir zusehen. Übrigens: Während des Vortrages gab es „Chicha“ zutrinken. Das ist ein alkoholfreies Getränk aus Mais.

 

Er erzählte uns auch über die Bürokratie und Begebenheiten, mit denen sich Ausländer ausgesetzt sind.

 

Etwa 40 Personen kamen an diesem Weltweit-Abend. Olli sprach jüngere und ältere gleichermaßen an. Er wirkte authentisch und sein Bericht war erfrischend - anders.

 

Wir wünschen Olli, seiner Familie und dem YMCA Peru Gottes reichen Segen.

 

Weitere Infos befinden sich auf der spanischen Homepage www.ymcaperu.com und auf der Homepage www.cvjm-ag,de  Auf der dt. Homepage kann man auch den Rundbrief / Newsletter von Olli Mally bestellen.

 

 

Euer / Ihr

Uli Kleinsteinberg

 

 

PS :  Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen bedanken, die im Hintergrund an diesem Abend mitgewirkt haben. Schön, dass wir in dieser Zeitschiene die weltweite Arbeit des CVJM in Erinnerung bringen können.

 

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CVJM WELTWEIT 
  

Partnerschaft des EJW zu den YMCAs in Nord-Nigeria

 

Nigeria ist ein Staat in Westafrika. Die Hauptstadt Abuja liegt etwa in der Landesmitte. Dies ist auch die „Religionsgrenze“ zwischen dem überwiegend christlichen Süden und dem überwiegend muslimischen Norden des Landes. Seit Jahren wütet im Nordosten des Landes die Islamistengruppe „Boko Haram“; in der Sprache der „Hausa“ heißt dies laut Wikipedia „Bücher sind Sünde“ oder auch „Westliche Bildung verboten“. In 23 Städten und Dörfern gibt es YMCAs. Seit 1966 gibt es partnerschaftliche Beziehungen zu 13 Vereinen. Im August 2014 wurde das landwirtschaftliche Projekt ATC (Agricultural Training Center) des YMCA Mada Hills von 200 Fulani-Milizen überfallen, d. h. alle Gebäude und Anbauflächen wurden zerstört, Mitarbeiter und Schüler kamen nicht zu Schaden und gingen zurück in ihre Dörfer. Das EJW (das evangelische Jugendwerk in Württemberg ist Mitglied im CVJM Gesamtverband) startete daraufhin eine Soforthilfe, um diesen Menschen zu helfen.

Der Grund-Konflikt entsteht zwischen ethnischen, religiösen Gruppen, aber auch zwischen Bauern und Kuhhirten. Die Fulani-Milizen sind Kuhhirten, die wiederum der muslimischen „Boko Haram“ nahestehen. Diese hat sich dort festgesetzt und der zuständige Gouverneur findet dies gut, denn Ende Februar 2015 stehen Gouverneurs- und Regionalwahlen an und nach dem Wahlgesetz müsste dann ein Christ gewählt werden.

In Telefongesprächen erzählte mir Stefan Hoffmann (EJW-Landesreferent Weltdienst), dass die Bevölkerung aus dem Nordosten sich in einer Fluchtbewegung befinde. Im Umkreis der Stadt Jos gibt es 20 Flüchtlingscamps, in denen je 800 bis 1000 Menschen leben. Der YMCA und die nigerianische Hilfsorganisation „Stefanos Foundation“ versorgen diese Menschen. Stefan Hoffmann hofft, dass sich die Sicherheitslage nach den Präsidentschaftswahlen verbessert. Adamu, der Leiter des Ausbildungszentrums, sagte: „Die Folgen dieser Gewaltaktionen sind noch nicht abzusehen. Wir sollen Beten für den Frieden in dieser Region/den Landesteilen“. Ich denke, dass wir als große YMCA-Familie dies auch beherzigen sollten.

 

Ihr/Euer

Uli Kleinsteinberg

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CVJM WELTWEIT

 

Heute :  YMCA Niger

 

In Anlehnung an den Besuch unserer ehemaligen Sekretärin Gaby Vetter schreibe ich heute über die Partnerschaft des CVJMLandesverbandes Schlesische Oberlausitz mit dem YMCA Niger. Niger liegt in Westafrika. Weit über 80 % der Einwohner sind Muslime, der Rest der Bevölkerung teilt sich in Christen und Anhänger traditioneller Naturreligion. Das Land besteht zu zwei Dritteln aus Wüste; die Hauptstadt Niamey liegt am Fluss Niger, was in der Sprache der Tuareg „fließendes Wasser“ bedeutet.

Der YMCA Niger wurde 2004 gegründet und hat 49 Mitglieder. Initiiert wurde die Partnerschaft durch den Geschäftsführer des CVJM-Gesamtverbandes, Matthias Ruf, im Rahmen einer internationalen Sportveranstaltung.

Seit 2013 besteht eine offi zielle Partnerschaft (so richtig mit Vertrag) zwischen EVJU e.V. (Evangelische Jugend) in Kooperation mit dem CVJM-Landesverband und dem YMCA Niger. Der YMCA Niger bietet mit seinen sportlichen Angeboten in Verbindung mit der Frohen Botschaft eine Alternative zur Arbeits- und Hoffnungslosigkeit unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Neben der Sportarbeit gibt es Ausbildungsangebote zur Näherin oder zum Imker. Ebenfalls gibt es ein Projekt, in dem behinderte Menschen Fußbälle und Stühle herstellen und dann verkaufen. An den Programmen nehmen 124 männliche und weibliche Jugendliche teil. Im Jahr 2013 fand in Niamey ein Volleyballcamp mit zehn Jugendlichen aus Deutschland und sechs nigrischen Teilnehmern statt. Im Jahr 2014 besuchten Rabiou Hamidoun (Hauptamtlicher) und Manou Zazou (Jugendleiter) die schlesische Oberlausitz.

Für 2015 ist eine weitere Begegnung geplant.

 

Möge Gott diese Partnerschaft segnen.

 

Ihr/Euer

Uli Kleinsteinberg

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CVJM WELTWEIT

 

Heute :  YMCA Lima/Peru         >>> ( aktueller Rundbrief )

 

Im Oktober 2013 hat die AG der CVJM Oliver Mally, Ehefrau Barbara und Sohn Joshua nach Peru ausgesandt. Sie haben Gerd Bethke und Familie abgelöst. Olli war zuvor sieben Jahre lang hauptamtlicher Jugendreferent im CVJM Braunschweig. Er hat jetzt die Sprachschule in Arequipa beendet, wo er Spanisch gelernt hat. In den vier Jahren verrichtet er seinen Dienst in mehreren Aufgabenbereichen. So ist er zuständig für die Begleitung von etwa 10 dt. Volontären und für die Betreuung von Kurzzeiteinsätzen. Er bringt sich in die Jugendarbeit des YMCA Lima (Ten Sing) mit ein. Er berät und begleitet die Mitarbeiter in den Arbeitsfeldern (wie Juan 17, Independencia, Orientacion Cristiana) im YMCA Lima. Auch begleitet und berät er die Mitarbeiter im YMCA Arequipa und YMCA Trujillo. Ebenfalls ist er zuständig für die Förderung der Kontakte in der Ökumene, das Knüpfen von Kontakten mit anderen lateinamerikanischen Ländern und für die Kommunikation/Publikation.

 

Wir vom CVJM Mülheim wünschen Dir und Deiner Familie ein „Behüt Dich Gott“.

 

 

Ihr / Euer

Uli Kleinsteinberg

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CVJM WELTWEIT

 

Heute: ACJ (Asociacin Cristiana de Jovenes) Ecuador

 

Bei der Durchsicht der Flyer des „Aktion Hoffnungszeichen“ vom Gesamtverband fand ich ein Straßenkinderprojekt in Quito / Ecuador. Dieses gibt es seit Januar 2012.

 

Rückblick :  Ende 2007 wurde die Partnerschaft zwischen der AG der CVJM und dem ACJ Ecuador im gegenseitigen Einvernehmen beendet. Ich war damals erstaunt darüber. Anfang 1997 war ich zu einem dreiwöchigen Besuch in diesem Land und konnte mir die unterschiedlichen Projekte anschauen und mitarbeiten. Ich erinnere mich, dass in einem Lokal  ein Plakat mit der Aufschrift „Theater Mülheim a. d. Ruhr“ hing und auf der Straße hörte man den Song „ Lemon Tree“ von Fools Garden. Wir hatten eine gute Gemeinschaft,  auch mit unseren  Freunden.

 

Quito, die Hauptstadt Ecuadors, liegt auf 2850m Höhe und hat 2,6 Mio. Einw.. Die ärmlichen Stadtviertel befinden sich im Süden der Stadt und dort ist das Betätigungsfeld des ACJ.

 

Die Kinder begleiten ihre Eltern bei der Arbeit auf der Straße und da gibt es noch die Waisenkinder, die ihren Lebensunterhalt als Schuhputzer und Bonbonverkäufer verdienen. Sie haben aus der Straße ihr Zuhause gemacht. Für sie ist es ein Ort der Gemeinschaft und des Zusammenhalts. Es ersetzt Familie, Schule und das soziale Umfeld. Die Straße bietet keinen Schutz vor gewalttätigen Banden und Kriminellen. Eine Gesundheitsvorsorge gibt dort auch nicht und man rutscht ab in den Drogenmissbrauch. . 

 

Mit Unterstützung des „Aktion Hoffnungszeichen“ und der Stiftung „Fondacion Telefonica“ wurde das  „Projekt Pronino“  ins Leben gerufen. Ziel ist es den arbeitenden Kindern und Jugendlichen Schutz zugeben. Letztendlich soll die Kinderarbeit abgeschafft werden.

 

In den Markthallen, wo auch die Kinder mitarbeiten, werden die Eltern von der Projektmitarbeitern angesprochen und zu Informationsveranstaltungen über unterschiedlichen Themen wie z. B.  Erziehung, Sexualität und Gewalt eingeladen. Auf dem Marktgelände findet an den Markttagen ein Kinderprogramm statt. Es wird bebastelt, toben auf dem nahen Spielplatz und zur Stärkung gibt es einen  kleinen Snack. Für die Schulkinder gibt es Nachhilfe in den Fächern Mathematik, Spanisch und anderen Hauptfächern. Von den etwa 600 Kindern erreicht der ACJ 400 Kindern mit ihrem Angebot. Weitere 500 Kinder nehmen an anderen drei Standorten an den Angeboten teil. Die ersten Früchte der Arbeit sind erkennbar.

 

Weitere Infos gibt es im „Pflugscharmagazin Ausgabe 1/2014“  und im Internet auf der Homepage  www.cvjm.de  und www.cvjm-erlangen.de .

 

 

Ihr / Euer Uli Kleinsteinberg

 

 

 

 

 

 

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