CVHM Mülheim - Christlicher Verein Junger Menschen

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An(ge)dacht

MACHT EUCH KEINE SORGEN …

 

Es ist normal, dass wir Menschen uns Sorgen machen. Und dieses Sorgen kann ja auch hilfreich sein. So kann mich die Sorge um meine Gesundheit motivieren, Sport zu treiben und mich gesund zu ernähren. Auch steht „sich sorgen“ in engem Zusammenhang mit Fürsorge und Nächstenliebe. Ich kann für meine Kinder, meine Eltern oder meinen Partner sorgen. Sich sorgen heißt nämlich auch: Mir ist jemand oder etwas nicht gleichgültig. Ist Sorgen machen dann also gut oder schlecht?

 

Jesus sagt seinen Jüngern dazu: „Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Essen, Trinken und Kleidung.“ (Matthäus 6,25) Jesus spricht sich damit ganz klar gegen Sorgen aus, aber wieso? Essen und Trinken sind schließlich lebensnotwendig: Ist es dann nicht berechtigt, sich darum zu sorgen? Doch Jesus sagt seinen Jüngern nicht: „Ihr dürft euch sorgen, aber nur um lebensnotwendige Dinge.“ Er sagt: „Sorgt euch nicht mal um lebensnotwendige Dinge.“

 

Doch warum dieses Sorgenverbot? Zum Einen macht Jesus deutlich: Sorgen bringt nichts. Er sagt: „Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um keinen Augenblick verlängern.“ (Matthäus 6, 27)

 

Die Sorge darüber, ob ich meinen Arbeitsplatz behalte, die Prüfung schaffe oder diesen Monat mit dem Geld über die Runden komme, löst mein Problem nicht. Ich verliere nur Lebenszeit damit. Zeit, die ich anders besser und sinnvoller nutzen könnte. Zum Anderen will Jesus unseren Blick mit seinen Worten geraderücken, denn die Frage des Sorgens ist auch eine Frage des Vertrauens. Das bedeutet für mich natürlich nicht, gedankenlos durchs Leben zu gehen und keine Verantwortung zu übernehmen.

 

Trotzdem verspricht Jesus seinen Jüngern: „Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht.“ (Matthäus 6, 32) Jesus wertet also die Dinge, um die wir uns Sorgen machen, nicht ab. Er sagt aber: „Das sind doch nicht deine Sorgen. Lass Gott dafür sorgen!“

 

Ein tolles Angebot, gerade wenn man mal wieder vor Sorgen nicht einschlafen kann. Doch wie schaffe ich es, dass dieses Denken auch mein Leben durchdringt? Diese Frage regt geradezu dazu an, sich wieder Sorgen zu machen. Aber halt, heute mal nicht :-)

 

Mit einem fröhlichen und sorgenfreien Glückauf !

 

Ihr / Euer   Thorsten Hess

 

 

 

 

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