CVHM Mülheim - Christlicher Verein Junger Menschen

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An(ge)dacht

Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinkenwerdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht dasLeben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht dieVögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nichtin die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr dennnicht viel kostbarer als sie? …    (Matth. 6, 25–34)

 

In diesen Monaten feiern wir das Erntedankfest, weil wir uns bewusstmachen
wollen, dass alles seinen Ursprung in Gott hat. Gott hat uns das Leben geschenkt, und er sorgt jeden Tag für uns, damit wir Luft zum Atmen haben, Wasser zum Trinken und etwas zu Essen.
Darum beten wir ja zum Essen : 

„Alle guten Gaben, alles was wir haben, kommt o Gott von dir, wir danken wir dafür.“

 

Und auch das gehört zum Erntedankfest : die Bereitschaft zum Teilen.

Wenn wir wirklich dankbar sind für alles, was Gott uns reichlich zum Leben geschenkt
hat, dann können wir gar nicht anders, als von unserem Überfluss abzugeben.
Es gibt so viele Menschen bei uns in Deutschland und auf der Welt, die viel
weniger haben als wir. Wir sollten uns niemals damit abfinden, dass dem so ist,
sondern immer überlegen, wie wir mit dem, was Gott uns reichlich schenkt, anderen helfen können.
Und außerdem : Teilen macht auch Spaß. Teilen bedeutet nicht nur, dass ich auf das verzichten muss, was ich einem anderen gebe.

Es bedeutet auch die Freude des Anderen zu teilen.
Wozu hat ein Apfel seine kleinen Kerne? Aus diesen kleinen Kernen kann ein neuer Baum entstehen, wenn wir die Kerne in die Erde legen. Unvorstellbar, wenn man sich diese kleinen Kerne anschaut, dass daraus mal ein großer Apfelbaum werden kann, der im Herbst vollhängt mit köstlichen saftigen Äpfeln, aus denen man Marmelade, Kuchen, Apfelsaft oder Apfelwein machen oder in die man einfach reinbeißen kann.

Aus diesen kleinen Kernen entsteht neues Leben, weil Gott es will, weil Gott das Leben auf dieser Erde will – unser Leben und das Leben aller Pflanzen und Tiere.

 

„Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich heute
noch ein Äpfelbäumchen pflanzen“

 

so soll Martin Luther einmal gesagt haben – weil wir Menschen uns von Gott in den Dienst nehmen lassen, um das Leben auf dieser Erde zu fördern.


Glückauf !

 
Ihr / Euer  Thorsten Hess

 

 

 

 

 

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