CVHM Mülheim - Christlicher Verein Junger Menschen

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An(ge)dacht

Ich will den Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

(Losung für das Jahr 2018 aus Offenbarung 21, Vers 6)

 

Wie oft ist es im Leben so, dass man etwas erst vermisst oder vor allem auch wertschätzt, wenn es nicht mehr da ist oder wenn man feststellen muss, dass die Ressourcen, auf die man Tag für Tag zurückgreift, endlich sind. Sicherlich ist eines der elementarsten und wichtigsten Vorkommen in unserem Leben das Wasser.

Aber auch wenn zwei Drittel der Erde mit Wasser bedeckt sind, so stehen uns davon doch nur 0,3 % als Trinkwasser zur Verfügung – für 7,5 Milliarden Menschen, von denen viele Durst leiden.

Durst ist ein unerträgliches Gefühl – aber mal ehrlich, wer von uns hat wirklich mal erfahren, was es heißt, durstig zu sein. Und damit meine ich nicht, mal für ein paar Stunden nichts getrunken zu haben. Mit Sicherheit erklärt auch diese fehlende Erfahrung, warum wir oft so verschwenderisch mit diesem kostbaren Gut umgehen. In Deutschland „verschwenden“ wir rund 130 Liter Trinkwasser pro Person und Tag und nur ca. 2 Liter davon setzen wir ein, um unseren Durst zu stillen. Umso schlimmer, wenn man weiß, dass fast die Hälfte der Weltbevölkerung immer wieder unter Wasserknappheit leidet und täglich 10.000 Menschen verdursten müssen.

Da muss uns doch die Jahreslosung mitten ins Herz treffen:

 

„Ich will den Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“

 

Gott sagt uns zu – nein er schenkt uns – das Versprechen, dass wir nicht Durst leiden müssen, sondern bedingungslos und umsonst aus der Quelle des lebendigen Wassers versorgt werden.

Sicherlich ist mit diesem Wasser nicht unser „H2O“ gemeint, aber dieses Bild verdeutlicht die Lebensnotwendigkeit dessen, was Gott uns schenkt: Jesus, seinen Sohn, er ist unsere Quelle, aus der wir sprudelndes Wasser in unser Leben fließen lassen können – „kostenlos“ und damit bedingungslos.

Es ist eine nie versiegende Quelle und wir dürfen die Liebe Gottes aus ihr schöpfen so viel und sooft wir wollen. Und dabei dürfen und müssen wir dieses „Wasser“ an die Menschen weitergeben, die Durst leiden, Durst nach Liebe und Geborgenheit.

 

Lasst uns verschwenderisch sein mit der endlosen Quelle des lebendigen Wassers, aber lasst uns auch verantwortungsvoll und fair umgehen mit den begrenzten Ressourcen die uns geschenkt werden.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns ein von Liebe und Verantwortung sprudelndes neues Jahr 2018, das überströmt wird von der Gnade und dem Segen Gottes.

 

Herzliche Grüße Euer / Ihr   Guido Denkhaus

 

 

 

 

 

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